Streben nach Lebensmittelqualität und -sicherheit durch analytische Wissenschaft – Technische Universität Graz, Österreich

Unser Unternehmens-Webcontent „MOMENTUM“ präsentiert Geschichten der Zusammenarbeit mit unseren Partnern weltweit. Die Website stellt deren Engagement und Leidenschaft vor, mit der sie die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit angehen.
Hier stellen wir einen der Artikel vor, der einen führenden Experten für Lebensmittelqualität und seinen Weg zur Verbesserung der Lebensmittelqualität und -sicherheit mithilfe analytischer Technologien beleuchtet.
- Analyse der Lebensmittelqualität seit über einem Jahrzehnt
- Wie Chemikalien in Verpackungsmaterialien Lebensmittel beeinflussen
- Entwicklung eines MOSH/MOAH-Analysators in Zusammenarbeit mit dem Shimadzu Innovation Center
- Shimadzu Innovationszentren fördern die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen
- Kommentar eines Shimadzu-Mitarbeiters, der die TU Graz besuchte
Analyse der Lebensmittelqualität seit über einem Jahrzehnt
Graz ist nach Wien die zweitgrößte Stadt Österreichs und eines der wichtigsten akademischen Zentren Europas.
Professor Erich Leitner von der Technischen Universität Graz in Österreich verwendet seit über einem Jahrzehnt Chromatographen und Massenspektrometer der Firma Shimadzu, um Lebensmittel zu untersuchen, indem er die chemischen Komponenten analysiert, die hauptsächlich für den Geruch und die Qualität von Lebensmitteln verantwortlich sind.

Die Stadt Graz in Österreich und ihr Wahrzeichen, der Grazer Glockenturm
Wie Chemikalien in Verpackungsmaterialien Lebensmittel beeinflussen
Neben der Analyse von Lebensmitteln selbst untersucht Professor Leitner auch Lebensmittelverpackungsmaterialien. Alle Lebensmittel werden durch Moleküle beeinflusst, die aus der Verpackung austreten und mit den Lebensmitteln in Kontakt kommen.

Professor Erich Leitner von der Technischen Universität Graz
Es ist bekannt, dass unerwünschte Wirkungen in Lebensmitteln nicht nur durch Substanzen mit einem auffällig ungewöhnlichen Geschmack hervorgerufen werden können, sondern auch durch Substanzen oder deren Anreicherung in Spurenmengen, die weder durch Geruch noch Geschmack wahrnehmbar sind. Das Problem bestand bisher darin, solche Substanzen nachzuweisen.
Sobald Analysemethoden zur Erkennung von für Lebensmittelverunreinigungen verantwortlichen Substanzen etabliert sind, lässt sich feststellen, welche Lebensmittelverarbeitungsprozesse die Verunreinigung verursacht haben. Professor Leitner ist überzeugt, dass dies ein wichtiger erster Schritt zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit wäre.
Entwicklung eines MOSH/MOAH-Analysators in Zusammenarbeit mit dem Shimadzu Innovation Center
Professor Leitner und das Shimadzu Innovation Center in Europa haben gemeinsam einen MOSH/MOAH-Analysator (Online-LC-GC-System) entwickelt, der speziell für den empfindlichen und schnellen Nachweis von Mineralölverunreinigungen konzipiert wurde.
Bei Mineralölen handelt es sich um gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH) und aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH), die als potenziell gefährlich gelten.
Die MOSH/MOAH-Analyse ist bisher zeitaufwändig und kompliziert. Die Entwicklung eines benutzerfreundlichen Systems zur Analyse dieser Substanzen wird zur Verbesserung der Lebensmittelqualität und -sicherheit beitragen.
Hinweis: Die Titel und Zugehörigkeiten der im Artikel erwähnten Personen waren zum Zeitpunkt des Interviews im Dezember 2018 aktuell.
Shimadzu Innovationszentren fördern die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen
Shimadzu hat auf der ganzen Welt Innovationszentren eingerichtet, um mit Forschungsorganisationen, die über fortschrittliche Technologien verfügen, gemeinsame Forschung und Entwicklung zu betreiben und so den Bedürfnissen der lokalen Kunden gerecht zu werden.
Das Europäische Innovationszentrum wird von der Shimadzu Europa GmbH in Duisburg, Deutschland, betrieben. Es hat die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen beschleunigt, vorwiegend mit lokalen akademischen Einrichtungen.

Organisationen, die mit dem Europäischen Innovationszentrum zusammenarbeiten
Kommentar eines Shimadzu-Mitarbeiters, der die TU Graz besuchte
Im Interview erinnerte sich Professor Leitner an seine erste Erfahrung mit dem Kauf von Instrumenten von Shimadzu. Damals bot Shimadzu Leihinstrumente inklusive Serviceunterstützung durch Ingenieure zur Feinabstimmung an. Er sagte freundlich, dass ihm dies das Gefühl gab, Shimadzu als Partner vertrauen zu können.
Professor Leitner hat eine Vielzahl von Lebensmitteln analysiert, und ich spürte seine außergewöhnliche Leidenschaft für Lebensmittelqualität. Von einem Kollegen in Europa erfuhr ich, dass Professor Leitner auch über profunde Weinkenntnisse verfügt und auf einem Weinseminar in Europa einen sehr beliebten Vortrag gehalten hat.
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