Herstellung umweltfreundlicher Produkte; 15 Jahre Fortschritt der Shimadzu-Gruppe

Die Sommersaison wird mehr Nachrichtenartikel zum Thema Klimawandel mit sich bringen, darunter Berichte über Rekordhitze und unerwartet starke Regenfälle.
Das Pariser Abkommen über einen Rahmen zur Bekämpfung des Klimawandels wurde 2015 verabschiedet. Im Jahr 2020 verkündete die japanische Regierung ihr Ziel, bis 2050 Klimaneutralität – also Netto-Null-Treibhausgasemissionen – zu erreichen. Es bleibt keine Zeit zu verlieren, um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.
Die Shimadzu-Gruppe ergreift ebenfalls verschiedene Maßnahmen in Bezug auf Umweltfragen. Das heutige Thema lautet „Eco-Products Plus“, unsere Initiative zur Herstellung umweltfreundlicherer Produkte.
Eco-Produkte Plus
Eine unserer wichtigsten Umweltinitiativen innerhalb der Shimadzu-Gruppe ist die Berücksichtigung der Umweltbelastung im Vergleich zu Vorgängermodellen als Kriterium für die Entwicklung neuer Produkte. Produkte mit herausragender Umweltleistung werden zudem intern als Eco-Products Plus zertifiziert. Voraussetzung für die Zertifizierung ist, dass das Produkt mindestens eines der folgenden sechs Kriterien erfüllt.
Wenn man „Öko“ hört, denkt man meist nur an einen geringeren Stromverbrauch (also Energieeinsparung). Miniaturisierung, der reduzierte Verbrauch von Materialien und die Verringerung der Geräuschentwicklung sind jedoch ebenfalls wichtige Aspekte. Denn weniger Teile und Materialien sowie weniger Verbrauchsmaterialien führen zu einer effizienteren Ressourcennutzung.
Zertifizierungskriterien für Eco-Products Plus-Produkte (Mindestens eines der folgenden Kriterien muss im Vergleich zu früheren Shimadzu-Modellen erfüllt sein)
| 1 | Mindestens 25 % geringerer Energieverbrauch |
|---|---|
| 2 | Mindestens 25 % kleinere Abmessungen (in Bezug auf Gewicht, Volumen oder Stellfläche) |
| 3 | Mindestens 25 % weniger Verbrauch von Betriebsmitteln wie Gasen und Lösungsmitteln |
| 4 | Mindestens 25 % Reduzierung der CO2-Emissionen basierend auf einer Lebenszyklusanalyse aufgrund der längeren Lebensdauer |
| 5 | Mindestens 25 % Reduzierung des Geräuschpegels |
| 6 | Mindestens 25 % Verbesserung der Energiedichte |
Initiativen zur direkten Lösung von Umweltproblemen
Bei Shimadzu begannen die Initiativen zur Entwicklung umweltfreundlicher Produkte im Jahr 2010 unter dem Motto „Energie sparen“. Akira Nakamoto, damals Präsident von Shimadzu (heute Senior Corporate Advisor), machte Umweltinitiativen zu einer Priorität im Unternehmensmanagement. Er präzisierte zudem die zugehörigen Zertifizierungsstandards und veröffentlichte diese.
Diese Initiative unterstrich eindrücklich nicht nur unsere indirekten Beiträge, wie etwa den Einsatz von Shimadzu-Instrumenten durch Kunden, die an der Lösung von Umweltproblemen arbeiten, und die Entwicklung von Materialien, die die Umweltbelastung reduzieren können, sondern auch unsere direkten Beiträge, wie etwa Fortschritte bei der Energieeinsparung durch alle Shimadzu-Produkte.
Markteinführung des branchenweit ersten GC-MS mit Ökologie-Modus
Im Mai desselben Jahres brachte Shimadzu das GCMS-QP2010 Ultra auf den Markt. Dieses Gaschromatographie-Massenspektrometer (GC-MS) ist mit einem Öko-Modus ausgestattet, der das Gerät im Standby-Modus automatisch ausschaltet oder in den Schlafmodus versetzt – eine Branchenneuheit.
GCMS-QP2010 Ultra, ausgestattet mit dem branchenweit ersten Öko-Modus
Ein GC-MS-Gerät verdampft eine Probe und analysiert anschließend deren Komponenten durch Trennung und Detektion. Charakteristisch für solche Geräte ist der Einsatz eines Ofens zur Probentrennung, dessen Erwärmung viel Energie benötigt. Mit diesem Produkt haben wir gezeigt, dass sich der Energieverbrauch auch bei GC-MS-Geräten reduzieren lässt, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.
Seitdem ist es für uns zur Normalität geworden, Produkte mit Fokus auf Umweltaspekte zu entwickeln und zu gestalten, und bis heute wurden mehr als 250 Produkte als Eco-Products Plus-Produkt zertifiziert.
Im Jahr 2020 als Eco-First-Unternehmen zertifiziert – eine Premiere für die Präzisionsgeräteindustrie.
Diese und weitere Initiativen genießen hohes Ansehen in der Öffentlichkeit, und 2020 wurde Shimadzu als erstes Unternehmen der Präzisionsgeräteindustrie als „Eco-First“-Unternehmen zertifiziert. Diese Auszeichnung des japanischen Umweltministeriums würdigt Unternehmen, die fortschrittliche, innovative und branchenführende Geschäftspraktiken im Umweltbereich anwenden.
Von links: der damalige Umweltminister Shinjiro Koizumi, mit dem damaligen Präsidenten und CEO Teruhisa Ueda.
Kommentar der Abteilung für globales Umweltmanagement
Shimadzus Managementprinzip lautet: „Wir verwirklichen unsere Wünsche für das Wohl der Menschheit und der Erde.“ Dieses Prinzip wurde 1992 eingeführt, und seitdem haben wir in unseren Geschäftsaktivitäten stets Initiativen ergriffen, die den Schutz der globalen Umwelt berücksichtigen. Wir waren das erste Unternehmen der Branche, das Maßnahmen zur Herstellung umweltfreundlicher Produkte einleitete, was in der Haushaltsgeräteindustrie bereits üblich war. Unsere Initiative „Eco-Products Plus“ erfreut sich in jüngster Zeit großer Beliebtheit bei unseren Kunden.
Wir werden auch weiterhin zur Lösung von Umweltproblemen und zur Reduzierung der Umweltbelastung beitragen, indem wir die Anzahl solcher zertifizierter Produkte für unsere zahlreichen Kunden erhöhen.
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