Initiativen zur Klimaneutralität der Shimadzu-Gruppe

Shimadzu hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 bei allen Geschäftsaktivitäten Netto-Null-CO₂-Emissionen zu erreichen und setzt verschiedene Maßnahmen zur Verfolgung dieses Ziels um.
Klimaneutralität: Ein globales Ziel
Die globale Erwärmung ist die Hauptursache des Klimawandels, der sich in ungewöhnlichen Wetterereignissen wie extremer Hitze und Starkregen äußert. Sie wird durch den Anstieg der CO₂-Emissionen und anderer Treibhausgase infolge der industriellen Entwicklung verursacht, weshalb Maßnahmen zur Reduzierung dieser Emissionen, wo immer möglich, dringend geboten sind.
Diese Bewegung zur Emissionsreduzierung hat den Begriff „Klimaneutralität“ allgemein bekannt gemacht. Klimaneutralität bezeichnet einen Zustand, in dem die Treibhausgasemissionen netto null betragen: also eine Situation, in der die Menge der emittierten Treibhausgase der Menge der von Wäldern und anderen Methoden absorbierten Treibhausgase entspricht.
Das Pariser Abkommen von 2015 verpflichtet die Unterzeichnerstaaten, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Die Unterzeichnerstaaten vereinbarten, diese Klimaziele ab 2020 zu verfolgen. Das im Pariser Abkommen festgelegte 1,5-°C-Ziel ist notwendig, um den Klimawandel zu verhindern. Der Weltklimarat (IPCC) der Vereinten Nationen berichtete in seinem Sonderbericht über die globale Erwärmung um 1,5 °C, dass die Erreichung dieses Ziels voraussetzt, dass die globalen CO₂-Emissionen bis 2050 auf Netto-Null sinken.
Seit der Festlegung dieses Ziels haben Unternehmen und Länder auf der ganzen Welt, darunter auch Japan, ihr Engagement für die Erreichung der Klimaneutralität erklärt und verschiedene Anstrengungen zur Verfolgung dieses Ziels beschleunigt.
Shimadzus Vision für 2050
Shimadzu hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 bei allen Geschäftsaktivitäten Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen und führt strenge Energiesparmaßnahmen ein und stellt auf erneuerbare Energiequellen um, um dieses Ziel zu erreichen.

Die Geschäftstätigkeit der Shimadzu-Gruppe verursachte im Jahr 2017 einen CO₂-Ausstoß von fast 50.000 Tonnen. Diese Menge sank bis 2021 auf rund 20.000 Tonnen und bis 2022 weiter auf nur noch 10.000 Tonnen. Die Shimadzu-Gruppe strebt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2030 auf rund 7.000 Tonnen zu reduzieren.
Visualisierung des Stromverbrauchs zur Energieeinsparung
Shimadzu nutzt die Visualisierung seines Stromverbrauchs, um effektive Energiesparmaßnahmen umzusetzen. Intelligente Zähler sind in wichtigen japanischen Produktionsstätten installiert und erfassen Daten zum Stromverbrauch und Anlagenbetrieb in Echtzeit. „Energiespardiagnose“ und weitere Instrumente werden ebenfalls eingesetzt, um Energieverschwendung zu reduzieren.
Übergang zu sauberer, erneuerbarer Energie
Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist ein zentraler Bestandteil der Maßnahmen zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei Shimadzu. Erneuerbare Energien bezeichnen Strom, der aus natürlichen Energiequellen wie Sonne, Wind und Biomasse erzeugt wird und im Inland ohne Treibhausgasemissionen produziert werden kann. Die Umstellung der Geschäftstätigkeit auf Strom aus erneuerbaren Quellen bietet Shimadzu die Möglichkeit, seine CO₂-Emissionen drastisch zu senken. Im Jahr 2021 stellte Shimadzu seine Produktionsanlagen und andere Standorte auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen um.
Shimadzu erhöht zudem seine Eigenstromerzeugung durch die Installation von Solaranlagen in Produktionsstätten und an anderen Standorten. Dank dieser Initiativen stammten 2023 bereits 85 % des Stroms der Shimadzu-Gruppe aus erneuerbaren Energien.
Luftbild des Technologieforschungslabors (SHIMADZU Future Collaboratory), das 2022 in Kyoto neu gegründet wurde.
Shimadzu Manufacturing Asia Sdn. Bhd., Werk für analytische Instrumente in Malaysia
Shimane Shimadzu, Werk für medizinische Systeme in der Präfektur Shimane
Bewirtschaftung zweier Wälder

Shimadzu verwaltet außerdem zwei Wälder. Der Shimadzu-Wald befindet sich auf dem Gelände der Shimadzu-Zentrale/des Werks Sanjo (Stadt Kyoto), umfasst eine Fläche von rund 8.000 Quadratmetern und beherbergt etwa 1.100 Pflanzen aus 100 verschiedenen Arten, darunter auch einheimische Arten.

Im Jahr 2008 schloss sich Shimadzu den Aktivitäten der Kyoto Model Forest Association an und führt seither das „Shimadzu-Waldpflanzprojekt“ in Nantan, Präfektur Kyoto, durch. Neben der Möglichkeit für Mitarbeiter und deren Familien, sich an der Waldpflege und Baumpflanzung zu beteiligen, bietet Shimadzu Umweltbildung in natürlicher Umgebung an und engagiert sich für den Schutz von Wäldern und Ökosystemen.
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