Hin zu einem Risikomanagement für Umweltverschmutzungen: Strategisches Abkommen mit Chinas staatlichem Schlüssellabor unterzeichnet
Shimadzu (China) Co., Ltd. (SSL), ein Unternehmen der Shimadzu-Gruppe, ist eine strategische Partnerschaft mit dem State Key Laboratory of Environmental Criteria and Risk Assessment (SKLECRA), einer Einrichtung der Chinesischen Akademie für Umweltwissenschaften (CRAES), eingegangen. Ziel beider Partner ist es, Innovationen in Bereichen wie PFAS und Mikroplastik voranzutreiben, die ein zunehmend fortschrittliches Umweltrisikomanagement erfordern.

Umweltprobleme durch Forschung und Technologie angehen
PFAS und Mikroplastik sind aufgrund ihrer Umweltauswirkungen in den letzten Jahren zu einem globalen Problem geworden. In China wurden diese Stoffe in der 2022 veröffentlichten „Liste der neuen Schadstoffe für die vorrangige Kontrolle“ als prioritär zu kontrollierende und zu managende Stoffe eingestuft.
Im Rahmen der Vereinbarung werden die beiden Parteien ihre Zusammenarbeit intensivieren, um neue Schadstoffe zu identifizieren, zu analysieren und zu überwachen, Analysemethoden weiterzuentwickeln sowie Standards und Richtlinien zu erarbeiten. Durch die Integration der Forschungsexpertise von SKLECRA mit den Analyse- und Messtechnologien von Shimadzu wollen wir einen Beitrag zum Umweltrisikomanagement leisten.


Vertreter unterzeichnen die Vereinbarung. Xiaoli Zhao, stellvertretende Direktorin von SKLECRA (links), und Jinghua Zhu, Leiterin der Vertriebsabteilung 2 der Abteilung für Analyse- und Messinstrumente von SSL.
Zhanjun Quan, Vizepräsident der CRAES – der Mutterorganisation der SKLECRA – erklärte bei der Unterzeichnungszeremonie: „Diese Unterzeichnung markiert einen neuen Ausgangspunkt für die Vertiefung unserer Zusammenarbeit mit Shimadzu.“ Tongbin Wu, General Manager der Abteilung für analytische und messtechnische Instrumente bei SSL, hielt eine Rede, in der er betonte, dass Shimadzu durch Innovationen stets den gesellschaftlichen Bedürfnissen gerecht geworden sei, selbst angesichts der zunehmend komplexen Herausforderungen durch neue Schadstoffe.
Zhanjun Quan, Vizepräsident der CRAES
Tongbin Wu, General Manager, Abteilung Analytik- und Messinstrumente, SSL
Beitrag zur Verbesserung der Effizienz der PFAS-Analyse
Im Anschluss an die Unterzeichnungszeremonie tauschten Forscher beider Organisationen Erkenntnisse über neue Schadstoffe und deren Analysemethoden aus. Yanli Guo vom SSL Innovation Center hielt einen Vortrag mit dem Titel „Typische Anwendungen der überkritischen Fluidchromatographie-Massenspektrometrie (SFC-MS) bei der Analyse komplexer Proben“.
Yanli Guo, SSL Innovation Center
Beispiel eines SFC-MS (Das Foto zeigt das Shimadzu Nexera UC SFC-MS-System)
Die Umweltbedenken hinsichtlich ultrakurzkettiger PFAS, die eine hohe Mobilität und Persistenz aufweisen, haben sich verstärkt und das Interesse von Forschern weltweit geweckt. Guo erörterte quantitative Methoden zur Analyse verschiedener komplexer Proben mithilfe des SFC-MS-Systems und nannte Beispiele, die im SSL Innovation Center entwickelt wurden.
Die mit dieser Methode analysierten Proben umfassen neben herkömmlichen Umweltproben wie Wasser, Boden und Luft auch biologische Proben und Halbleitermaterialien. Die ausgezeichnete Mischbarkeit (das Ausmaß, in dem sich zwei Substanzen vollständig zu einer Substanz vermischen) zwischen dem in der SFC verwendeten überkritischen Kohlendioxid und dem Probenlösungsmittel hat die Probenvorbereitung deutlich vereinfacht. Dies ermöglicht die Analyse allein durch einfache Verdünnung und erhöht somit den Durchsatz (die Anzahl der Proben oder die Datenmenge, die gleichzeitig verarbeitet werden können) bei der PFAS-Analyse. Die überkritische Fluidchromatographie-Massenspektrometrie (SFC-MS) dürfte sich zu einem wichtigen Werkzeug für den Nachweis und das Screening neuer Schadstoffe entwickeln.
Die Shimadzu-Gruppe wird sich auch weiterhin der Herausforderung stellen, die Wünsche der Menschen zu erfüllen und einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Verwandte Links
- Gemeinsame Gründung des UCAS-SHIMADZU-Innovationszentrums für Umweltgesundheit mit der Universität der Chinesischen Akademie der Wissenschaften | SHIMADZU TODAY
- Förderung der Biomasseenergieforschung durch die Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft: Einrichtung eines Kooperationslabors mit der Südchinesischen Landwirtschaftsuniversität | SHIMADZU TODAY
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