Das Laborgefühl näher bringen
Analytische Laborkapselspielzeuge im handlichen Format auf den Markt gebracht
Analytische Instrumente sind Anwendern im analytischen Arbeitsalltag vertraute Werkzeuge, doch in der breiten Öffentlichkeit sind sie kaum bekannt. Um die Attraktivität analytischer Instrumente einem möglichst breiten Publikum näherzubringen, wurde die Kapselspielzeugserie „Tenohira Bunseki Lab“ (Analytisches Labor im Taschenformat) entwickelt.

Die Serie bildet die wichtigsten Analysegeräte und Labortische der Shimadzu Corporation im Maßstab 1:20 nach. Sie wurde unter der Aufsicht von Shimadzu entwickelt und vom Kapselspielzeughersteller tarlin international Co., Ltd. vertrieben. Der Verkauf über Kapselspielzeugautomaten in ganz Japan begann im Mai 2026.
Kommunikation durch Kapselspielzeug
Kapselspielzeug tauchte vor etwa 60 Jahren in Japan auf und hat sich seitdem zu einem Markt entwickelt, der sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern Anklang findet. Der Reiz liegt in der detailreichen Verarbeitung, der Spannung beim Entdecken des Inhalts und der Freude am Sammeln.

Die Serie ist so konzipiert, dass man durch das Sammeln mehrerer Elemente ein komplettes Labor-Setup zusammenstellen kann. Für viele mag das Arrangieren der Teile auf einem Schreibtisch an die Konfiguration eines realen Labors erinnern. Die Modelle bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, beispielsweise zum Ausstellen oder Fotografieren.

Ursprünglich auf X veröffentlicht; Wiedergabe mit Genehmigung des ursprünglichen Verfassers.
Die Serie besteht aus folgenden sechs Teilen:
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Jedes Modell verfügt über Zubehör und bewegliche Teile, die die Eigenschaften des Originalinstruments widerspiegeln, wobei Details bis hin zu den Seiten- und Rückwänden detailgetreu nachgebildet sind. Dabei wurde nicht nur auf das Aussehen geachtet, sondern auch auf Details, die an den realen Laboreinsatz erinnern.
Auf den ersten Blick mag der Labortisch schlicht wirken, fast wie ein Nebendarsteller, doch er ist speziell für die fünf anderen Analysegeräte konzipiert und ein unverzichtbarer Bestandteil des Labors. Erst dieser Labortisch verleiht der Laborwelt ein vollständiges Gefühl von Vollständigkeit.
Ein echtes Labor, das durch das Zusammensetzen der Einzelteile vervollständigt wurde
Tsukamoto vom Corporate Product Design Center der Shimadzu Corporation, der die gestalterische Ausrichtung des Projekts verantwortete, erklärte:
Für dieses Projekt wollten wir, dass die Nutzer das Gefühl erleben, wie das Labor nach und nach Gestalt annimmt, je mehr Objekte sie sammeln. Daher haben wir sowohl die Produktpalette als auch die technischen Spezifikationen sorgfältig ausgewählt. Besonderes Augenmerk legten wir auf die Maßstabsgestaltung. Indem wir alle Instrumente im gleichen Maßstab hielten, wollten wir ein Gefühl der Zusammengehörigkeit erzeugen, das einem echten Labor ähnelt, wenn die Modelle zusammen ausgestellt werden.
Gleichzeitig mussten wir die Vorgaben der Kapselgröße berücksichtigen. Wäre der Maßstab zu klein gewesen, hätten sich feine Details nur schwer überzeugend wiedergeben lassen, was den Realismus beeinträchtigt hätte. Nach sorgfältiger Überlegung entschieden wir uns schließlich für einen Maßstab von 1:20. Um die Funktionalität und den charakteristischen Charakter der Originalinstrumente nachzubilden, fügten wir außerdem bewegliche Elemente wie Türen und Schubladen zum Öffnen hinzu.

Prototypmodelle in verschiedenen Maßstäben. Von links: Flüssigchromatographie-Modelle im Maßstab 1:20 und 1:15 sowie induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometer-Modelle im Maßstab 1:20 und 1:15.
Im Zuge der Entwicklung kamen immer wieder neue Ideen hinzu, und die Endprodukte wurden komplexer als ursprünglich geplant. So wurde beispielsweise das LC-Modell überarbeitet, um das Spielgefühl des Originalinstruments besser wiederzugeben, unter anderem durch den Einbau eines Säulenofens. Das Ergebnis ist ein Modell mit mehr Volumen und Präsenz. Wir empfehlen Nutzern außerdem, die Textur und Oberflächenbeschaffenheit der Modelle mit denen der Originalinstrumente zu vergleichen.
Das tatsächliche Produkt ist mit einem Säulenofen auf der rechten Seite ausgestattet.
Analytisches Labor-LC im Handflächenformat
Durch die sorgfältige Ausarbeitung selbst kleinster Details gelingt es der Serie unserer Meinung nach, sowohl die Hingabe als auch die Freude am Handwerk einzufangen, die das Herzstück der Shimadzu Corporation bilden. Dieser Detailgrad wurde durch die Expertise von tarlin international im Bereich hochdetaillierter Modellbau und die langjährige Erfahrung des Unternehmens ermöglicht. Wir möchten uns nochmals herzlich bei allen Beteiligten innerhalb und außerhalb von Shimadzu bedanken, die an diesem Projekt mitgewirkt haben, sowie bei allen, die sich ein Exemplar gesichert und Freude daran gehabt haben.
Wir hoffen, dass diese Kapselspielzeuge nicht nur den Kreis der Shimadzu Corporation-Fans erweitern, sondern auch als Katalysator dienen, um das Interesse an Analysegeräten und der Welt der Wissenschaft bei denjenigen zu wecken, die damit noch nicht vertraut sind.

Tsukamoto (rechts) vom Corporate Product Design Center, der die Gestaltung leitete, und Kawai (links), der Projektleiter
Wachsendes Interesse an Forschung über soziale Medien
Als die Serie der handlichen Analyselabore auf dem offiziellen Social-Media-Account der Shimadzu Corporation vorgestellt wurde, löste dies eine starke Resonanz aus, darunter zahlreiche Reposts, Likes und Zitate.
„Ich benutze die tatsächlich bei der Arbeit“, „Ich will auch so eins!“ – neben anderen realistischen Kommentaren, die typisch für echte Nutzer sind, wurden bereits empfangen.
Es wurde deutlich, dass die Serie mehr als nur eine Neuheit war; sie schuf auch ein Gefühl der Verbundenheit und Empathie bei Menschen, die täglich mit Analysegeräten arbeiten.


Fotografiert mit handgefertigten Säulen und Laborgegenständen
Seitentitel und URL kopiert.


