1. Dezember 2023 | Neuigkeiten & Bekanntmachungen
zur Förderung von Forschung und Entwicklung in den Bereichen Bekämpfung von Infektionskrankheiten, maritime Geschäftsaktivitäten und Informationssicherheit
Eröffnung des Shimadzu Nagasaki Kooperationslabors
Am 1. November eröffnete die Shimadzu Corporation das Shimadzu Nagasaki Collaboration Lab (im Folgenden: Nagasaki Lab), ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Nagasaki, Präfektur Nagasaki. Als Forschungs- und Entwicklungszentrum mit Fokus auf regionale Technologiekompetenzen befasst sich das Nagasaki Lab mit Bekämpfungsmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten, maritimen Wirtschaftszweigen und Informationssicherheit – Bereiche, die sowohl bei Shimadzu als auch bei Universitäten und Forschungseinrichtungen in der Präfektur Nagasaki im Fokus stehen. Die Forschungsfelder werden zukünftig weiter ausgebaut.
Im Bereich der Bekämpfung von Infektionskrankheiten wird die Forschung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tropenmedizin der Universität Nagasaki die Erkennung der für Infektionskrankheiten verantwortlichen Krankheitserreger untersuchen. Die Universität Nagasaki forscht seit über 80 Jahren auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten und beschäftigt mehr als 150 Wissenschaftler in diesem Bereich. Mithilfe des automatischen PCR-Testsystems und der Testreagenzientechnologie von Shimadzu entwickeln wir Instrumente und Reagenzien für den hochempfindlichen Nachweis von Krankheitserregern. Im Bereich der maritimen Wirtschaft beteiligt sich Shimadzu gemeinsam mit der Organisation für Meereswissenschaft und -technologie der Universität Nagasaki und der Präfektur Nagasaki an der „Nagasaki Blue Economy“, einem Kooperationsprojekt zwischen Industrie, Regierung und Wissenschaft zur Förderung nachhaltiger Zuchtaktivitäten. Dieses Projekt soll zur regionalen Revitalisierung beitragen, unter anderem durch die Einrichtung von Zuchtzentren und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung von Zuchttechniken für Gelbschwanzmakrelen. Im Nagasaki Lab wird Shimadzu die Unterwasser-Funkmodems MC100 und MC500 für optische Kommunikation weiterentwickeln * und Demonstrationstests in den Küstengewässern von Nagasaki durchführen. Shimadzu leistet einen Beitrag zur Innovation in der Fischereiindustrie durch die Entwicklung eines Unterwasserroboters zur Überwachung und Datenerfassung von Fischen in Aquakulturanlagen und Zuchteinrichtungen sowie durch die Wartung von Kommunikationstechnologien über und unter Wasser, um Unterwasserkommunikation zu ermöglichen. Im Bereich Informationssicherheit wurde ein Mitarbeiter von Shimadzu an die Universität Nagasaki entsandt, die Japans erste Abteilung für Informationssicherheit eingerichtet hat. Wir haben bereits eine gemeinsame Forschungsarbeit mit dem Forschungszentrum für Sicherheitsindustrie und Wissenschaft in dieser Abteilung zu Informationsschwachstellen aufgenommen.
Shimadzu gründete 2019 das Healthcare R&D Center, eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung für den Gesundheitssektor; 2022 das SHIMADZU Future Collaboratory (Seika-cho, Kyoto), eine neue Einrichtung im Technologieforschungslabor; und 2023 den Shimadzu Tokyo Innovation Plaza (Kawasaki), der Anwendungen und praktische Einsatzmöglichkeiten für Analyse- und Messinstrumente entwickelt. Zukünftig planen wir, unsere Forschungszentren weiter auszubauen, mit dem Ziel, durch Wissenschaft und Technologie einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
- Hinweis: Dieses proprietäre Shimadzu-Modem ermöglicht die Hochgeschwindigkeits-Datenkommunikation unter Wasser durch Senden und Empfangen von Laserlicht.

Foto des Nagasaki Ekimae Denki-Gebäudes
| Name | : | Shimadzu Nagasaki Collaboration Lab |
| Adresse | : | 5F, Nagasaki Ekimae Denki-Gebäude (2-3 Ofunaguramachi, Nagasaki) |
| Grundfläche | : | 271,89 m 2 |


