29. August 2024 | Nachrichten & Mitteilungen:
Shimadzu unterzeichnet umfassendes Partnerschaftsabkommen mit der Shinshu-Universität
Entwicklung zukunftsweisender Technologien durch Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft und Rückführung der Ergebnisse in die Gesellschaft
Am 5. August unterzeichnete die Shimadzu Corporation mit der Shinshu-Universität eine umfassende Partnerschaftsvereinbarung. Ziel der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Erforschung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen und die Sicherstellung der breiten Anwendung der Forschungsergebnisse. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Im Rahmen der Vereinbarung werden beide Partner Projekte im Bereich zukunftsweisender Wasser- und Energietechnologien identifizieren, die Anwendbarkeit von Shimadzu-Analyse- und Messtechniktechnologien untersuchen und Forscher und Ingenieure beider Partner ausbilden. Die gemeinsame Forschung wird in einer neuen Einrichtung auf dem Matsumoto-Campus der Shinshu-Universität durchgeführt, deren Fertigstellung für März 2025 geplant ist.

Von links: Junichi Masuda, stellvertretender Leiter der Healthcare Solution Unit im Solutions Center of Excellence der Analytical & Measuring Instruments Division der Shimadzu Corporation; Naomi Okazaki, stellvertretende Geschäftsführerin der Analytical & Measuring Instruments Division der Shimadzu Corporation; Yasunori Yamamoto, Präsident und CEO der Shimadzu Corporation; Soichiro Nakamura, Präsident der Shinshu-Universität; Chisato Mukai, Kuratoriumsmitglied (Forschung und Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und Regierung) und Vizepräsidentin der Shinshu-Universität; und Katsuya Teshima, Direktor des Instituts für Aquaregeneration.
Die Shinshu-Universität zeichnet sich durch ihre Erfolge in der Materialentwicklung aus, beispielsweise durch die Entwicklung einer Flussmittelmethode zur künstlichen Kristallerzeugung mithilfe verschiedener Lösungsmittel (Flussmittel) und die Anwendung dieser Methode zur Synthese sogenannter „Shindai-Kristalle“. Darüber hinaus verfolgt die Universität eine Zehnjahresvision zur „gemeinsamen Entwicklung fortschrittlicher Lösungen auf Basis ihrer Forschungskompetenz im Bereich der Wasserregeneration (ARG). ARG ist ein neues akademisches Feld, das verschiedene Bereiche der Umwelterneuerung integriert und sich hauptsächlich mit Wasser oder wasserbasierten grünen Energien befasst. Im März 2024 gründete die Shinshu-Universität das Institut für Wasserregeneration als Forschungseinrichtung für diesen Bereich. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Shinshu-Universität für die Förderung durch das Programm „J-PEAKS“ des japanischen Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie ausgewählt, das die Forschungskapazitäten von Universitäten stärken soll.
Shimadzu verfügt über Stärken in der Bewertung neuer Technologien und Materialien mithilfe vielfältiger Analyse- und Messinstrumente. Der mittelfristige Managementplan sieht die Bereiche Biowissenschaften und Gesundheitswesen sowie Maßnahmen zur grünen Innovation (GX) mit dem Ziel der Klimaneutralität als Bereiche zur Schaffung gesellschaftlichen Mehrwerts vor. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Wasserregeneration der Shinshu-Universität prüft Shimadzu gemeinsame Forschungsmöglichkeiten zur Nutzung von Shindai-Kristallen oder anderen fortschrittlichen Materialien für die Wasserreinigung oder das Wasserrecycling sowie zur Erzeugung und Nutzung alternativer, aus Wasser gewonnener Energien – einer vielversprechenden Energiequelle der nächsten Generation. Um eine breite gesellschaftliche Anwendung der Forschungsergebnisse zu gewährleisten, werden diese in Geräten zur Wiederverwertung von Lösungsmitteln aus Analyse- und Messinstrumenten oder in Systemen zur Bewertung der Effizienz wichtiger Katalysatoren im Energiesektor eingesetzt. Shimadzu bekräftigt sein Engagement für den Einsatz vielfältiger Analyse- und Messinstrumente, um einen Beitrag zum Gesundheitswesen und zu grünen Lösungen zu leisten.


