1. September 2025 | Neuigkeiten & Hinweise:
Branchenweit erstmalig wird eine hochzuverlässige Analyse durch automatische Diagnose des Gerätestatus vor der Analyse erreicht.
Markteinführung der integrierten Hochleistungsflüssigkeitschromatographen der i-Serie

i-Series Integrierter Hochleistungsflüssigkeitschromatograph
Am 1. September bringt die Shimadzu Corporation die LC-2070 und die LC-2080 auf den Markt, zwei Modelle der integrierten Hochleistungsflüssigkeitschromatographen der i-Serie. Neben der bewährten Robustheit, Stabilität und Datenkompatibilität der Vorgängermodelle zeichnen sich diese Geräte durch eine höhere Datenzuverlässigkeit und gesteigerte Betriebseffizienz aus. Erstmals in dieser Serie werden zudem recycelte Kunststoffe für die Außenverkleidung und das Hauptgehäuse verwendet, wodurch die Umweltbelastung reduziert wird.
Die Geräte der i-Serie sind kompakte Tischgeräte, die trotz ihrer hohen Leistungsfähigkeit schnelle Analysen ermöglichen. Weltweit wurden bereits über 43.000 Einheiten verkauft, vorwiegend an Pharmaunternehmen. Die beiden neuen Modelle verfügen über eine Funktion zur automatischen Statusdiagnose der wichtigsten Komponenten beim Gerätestart sowie über die optional erhältliche intelligente Säulenmanagement-Plattform (iCMP) zur zentralen Verwaltung von Säuleninformationen. Die i-Serie bietet die für alle Routineanalysen im Rahmen der Qualitätskontrolle erforderliche Robustheit und steigert die Effizienz und Konsistenz der Datenerfassung unabhängig vom Erfahrungsstand des Bedieners.
Mit diesen Instrumenten hat Shimadzu „Analytische Intelligenz“ erreicht: Hardware und Software arbeiten wie ein erfahrener Experte, indem sie automatisch den Systemstatus und die Ergebnisse auf Akzeptanz prüfen, dem Benutzer Feedback geben und Probleme beheben. Darüber hinaus nutzen die LC-2070 und LC-2080 die Methodenentwicklungssoftware LabSolutions MD, sodass neben Routineanalysen auch neue, zielorientierte Analysemethoden entwickelt werden können.
Merkmale
1. Unterstützt Diagnose, Prävention und Genesung
Als Branchenneuheit bietet das Gerät eine Funktion zur automatischen Diagnose des Status der Lösungsmittelzufuhr und des Autosamplers vor der Analyse, um Fehlfunktionen, Verunreinigungen und Verstopfungen zu erkennen. Zusätzlich wird die Datenzuverlässigkeit durch eine Funktion erhöht, die die Flussrate der mobilen Phase in Abhängigkeit von der Ofentemperatur steuert. Dadurch wird die Säulenäquilibrierung automatisch durchgeführt und gleichzeitig plötzliche Druckbelastungen der Säulen vermieden. Sollten während der Analyse Probleme auftreten, minimiert die automatische Wiederherstellung des Geräts Ausfallzeiten.
2. Branchenweit erstmalig werden Nutzungsprotokolle von der iCMP-Spaltenverwaltung aufgezeichnet.
Die optional verfügbare intelligente Säulenmanagementplattform (iCMP) ermöglicht die Verwaltung von Säulennutzungsprotokollen. Zweidimensionale Codes, die vor der Analyse auf den Säulen angebracht sind, werden gescannt, und die Analysebedingungen, Analysezyklen und weitere Protokolle werden mit diesen Codes verknüpft. Die Säulenleistung kann durch die Suche in den Protokollen und den Vergleich von Retentionszeiten und Peakformen überprüft werden. Die Informationen können unabhängig vom Säulenhersteller zentral verwaltet werden.
3. Reduzierung der Umweltbelastung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg
Die Lebensdauer des Hochdruckventils wurde verdoppelt, um die Umweltbelastung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu reduzieren. Darüber hinaus wurden für beide Modelle umweltfreundliche Materialien verwendet. Drei der Außenverkleidungen und die Auffangwanne aus Copolyester (PCTG) bestehen aus chemisch recyceltem Harz *1 mit einer Recyclingquote von 30 %. Neun weitere Teile, darunter das Hauptgehäuse aus Polypropylen, werden aus mechanisch recyceltem Harz *2 mit einer Recyclingquote von 100 % gefertigt. Zusätzlich wurden Volumen und Struktur der Verpackungsmaterialien optimiert, um die Transportkosten zu senken. Durch die Reduzierung des Stromverbrauchs im Analysemodus werden die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Vorgängermodellen voraussichtlich um ca. 100 t *3 pro Jahr gesenkt.
- *1: Abfallharz wird gesammelt und chemisch zersetzt, um daraus Zwischenprodukte zu gewinnen. Das Material wird dann im gleichen Herstellungsverfahren wie das ursprüngliche Material wiederaufbereitet.
- *2: Das Abfallharz wird gesammelt und anschließend durch Sortierung, Pulverisierung und Reinigung zu Pellets aus dem Material umgewandelt.
- *3: Berechnet mit einem Verkaufsziel von 5.000 Einheiten
Weitere Details finden Sie unter
i-Serie


