30. Januar 2025 | Nachrichten & Bekanntmachungen:
Bau eines neuen Werks in Indien, Inbetriebnahme bis 2027
Stärkung der Geschäftskapazitäten durch die Integration von Vertriebsniederlassungen
Um die Geschäftstätigkeit in Indien, einem Land mit voraussichtlich hohem Wirtschaftswachstum, zu stärken, wird die Shimadzu Corporation die Produktionsstätte Shimadzu Manufacturing India Private Limited (SMI) im indischen Bundesstaat Karnataka errichten. Die Fertigstellung des neuen Werks und die Inbetriebnahme sind für Frühjahr 2027 geplant.
Indiens Bevölkerung war 2023 die größte der Welt und wird Prognosen zufolge bis etwa 2060 weiter wachsen. Auch beim BIP (Bruttoinlandsprodukt) wird Indien bis 2027 voraussichtlich zur drittgrößten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen (derzeit die fünftgrößte). Neben den Geschäftsbereichen, auf die sich Shimadzu konzentriert – Gesundheitswesen, grüne Innovation, Werkstoffe und Industrie – ist Indien auch ein globaler Hersteller von Generika und wird voraussichtlich die heimische Produktion von Elektrofahrzeugen und Halbleitern weiter steigern. Derzeit werden Shimadzu-Produkte aus Japan oder von Shimadzu Malaysia Sdn. Bhd. (SML) in Malaysia nach Indien geliefert. Der Bau des neuen Werks wird nicht nur die Lieferkette stärken, sondern auch den staatlichen Förderprogrammen für die heimische Produktion („Make in India“) entsprechen. SMI wird im Jahr 2027 mit der Herstellung von Flüssigkeitschromatographen (LC), Gaschromatographen (GC), UV-VIS-Spektrophotometern (UV), Flüssigkeitschromatographie-Massenspektrometern (LC-MS) und Gaschromatographie-Massenspektrometern (GC-MS) beginnen. Neben Analyse- und Messinstrumenten wird auch die zukünftige Herstellung von Medizinsystemen und Industriemaschinen in Betracht gezogen.
Shimadzu plant ebenfalls, die Vertriebsniederlassungen für Analyse- und Messgeräte sowie für Medizintechnik in Indien bis Sommer 2025 zur Shimadzu India Private Limited (SIP) zusammenzuführen. Die neue Vertriebsniederlassung SIP wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Shimadzu (Asia Pacific) Pte. Ltd. (SAP) in Singapur, dem regionalen Hauptsitz von Shimadzu für Asien, sein und somit indirekt zur Shimadzu Corporation gehören. Die Vertriebsniederlassung für Analyse- und Messgeräte in Indien wurde 2005, die Vertriebsniederlassung für Medizintechnik 2001 gegründet. Beide waren bisher im Vertrieb und Service tätig und werden nun ihre Aktivitäten in der neuen SIP zusammenführen. Der Betrieb beider Geschäftsbereiche als eine einzige Organisation stärkt die Beziehungen zu Krankenhäusern und anderen Kunden, die sowohl medizinische als auch Analyse-/Messsysteme einsetzen, und hilft Shimadzu, das Geschäft im klinischen Bereich auszubauen und die Kundenzufriedenheit durch die Bereitstellung von Lösungen zu steigern.
Mit der Gründung der neuen Produktionstochter SMI und der neuen Vertriebstochter SIP plant Shimadzu, bis zum Geschäftsjahr 2035 in Indien einen Umsatz von rund 47,0 Milliarden Yen zu erzielen (etwa das 2,6-fache des Niveaus im Geschäftsjahr 2023).

Abbildung des fertiggestellten SMI-Gebäudes
Überblick über die neue Produktionsniederlassung
| 1) Name | : | Shimadzu Manufacturing India Private Limited (Abkürzung: SMI) (100%ige Tochtergesellschaft der Shimadzu Corporation) |
| 2) Gegründet | : | Ende März 2025 |
| 3) Bauabschluss | : | Etwa Frühjahr 2027 |
| 4) Standort | : | Bengaluru, Bundesstaat Karnataka, Indien |
| 5) Größe | : | 40.000 m² großes Grundstück und 5.500 m² großes Gebäude |
| 6) Mitarbeiter | : | 50 im ersten Jahr |
| 7) Geschäftsbeschreibung | : | Fertigungspräzisionsgeräte |
Überblick über die neue Vertriebstochter
| 1) Name | : | Shimadzu India Private Limited (Abkürzung: SIP) (100%ige Tochtergesellschaft von Shimadzu (Asia Pacific) Pte. Ltd.) |
| 2) Gegründet | : | Etwa Sommer 2025 |
| 3) Vertreter | : | Geschäftsführer Manabu Sakamoto |
| 4) Geschäftsbeschreibung | : | Vertrieb und Service von Analyse- und Messgeräten, medizinischen Systemen und Industriemaschinen in der Region Indien |


