18. Februar 2026 | Neuigkeiten & Hinweise:
Unterstützung von Unterwasser-Stromkabelinspektionen durch präzise Verlegetiefenmessung
Entwicklungsvereinbarung mit der Universität Edinburgh für einen „Algorithmus zur Kompensation magnetischer Störungen“ unterzeichnet
Die Shimadzu Corporation hat mit der Universität Edinburgh (Vereinigtes Königreich) eine Entwicklungsvereinbarung zur Entwicklung eines Algorithmus zur Kompensation magnetischer Störungen geschlossen. Ziel ist die Verbesserung der Sicherheit und Effizienz von Inspektionen von Unterseekabeln. In diesem Projekt entwickeln wir mithilfe von PINNs (Physik-informierten neuronalen Netzen), einem hochmodernen maschinellen Lernverfahren, das physikalische Gesetze integriert, eine hochpräzise Magnetsensorik – unverzichtbar für die Inspektion von Offshore-Windparks und Unterseekabeln.
Bei der Wartung und Inspektion von Offshore-Windkraftanlagen und Unterseekabeln werden Verlegetiefenmessungen mithilfe von Magnetsensoren durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Kabel an der vorgeschriebenen Position und Tiefe verlegt sind. Herkömmliche Messungen mit Magnetsensoren an Unterseekabeln stoßen jedoch auf Herausforderungen wie magnetische Störungen durch Unterwasserfahrzeuge, die die Messgenauigkeit beeinträchtigen.
Dieses von Edinburgh Innovations, dem Kommerzialisierungsdienst der Universität Edinburgh, geförderte Programm zielt darauf ab, Shimadzus hochempfindliche Magnetsensortechnologie mit der weltweit führenden Expertise der Universität in den Bereichen KI, maschinelles Lernen und Meeresrobotik zu integrieren. Ziel ist die Entwicklung eines Algorithmus, der das von Unterwasserfahrzeugen und deren Komponenten erzeugte magnetische Rauschen deutlich reduziert und so eine präzise und effiziente Messung der Verlegetiefe und Position von Unterseekabeln ermöglicht. Das Projekt sieht nicht nur Anwendungen in der Offshore-Windenergie in Japan vor, sondern auch den Einsatz in interkontinentalen Unterseekabeln auf globalen Märkten wie Europa.
Zusätzlich zu diesem Projekt bietet Shimadzu verschiedene Lösungen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen im maritimen Bereich an, wie beispielsweise das optische Unterwasser-Funkkommunikationsgerät „MC500“ und das UEP-Messinstrument „CF100“. Wir werden unser globales maritimes Geschäft weiter ausbauen und die „Digitale Transformation (DX) der maritimen Entwicklung“ vorantreiben.
- Hinweis: Unterwasserfahrzeuge umfassen AUVs (Autonome Unterwasserfahrzeuge) und ROVs (Ferngesteuerte Fahrzeuge).

Die Universität von Edinburgh

Abbildung zur Messung der Verlegetiefe von Unterseekabeln mithilfe magnetischer Sensoren

Magnetische Sensoren "MB150" und "MB150S"


