
Präventivmedizin und
Frühdiagnose
- Identifizierung von Biomarkern zur Diagnose oder Vorhersage von Krankheiten
- Alterung verlangsamen und Demenz vorbeugen
- Test auf Infektionskrankheiten
Unterstützung der Wirkstoffforschung und
Regenerative Medizin
- iPS-Zelldifferenzierung und -kultivierung
- Organoidkultivierung
- Organ-auf-einem-Chip
- Bioanalyse
Smart-Cell-Industrie
- Bioökonomie
- Identifizierung/Screening von Mikroorganismen
- Transomische Datenanalyse
- Mikrobiom
Forschungsbeispiele
HYDROX Dreidimensionale Nanofaser
Im Jahr 2016 entwickelte Shimadzu eine einfache dreidimensionale Kultivierungsmethode, indem es HYDROX 3D-Nanofasern aus Shimadzus einzigartigem, chemisch synthetisiertem Polymer (HYDROX-Rohmaterialpolymer) herstellte *5. Im eigentlichen Kultivierungsprozess wird gelöstes HYDROX-Rohmaterialpolymer auf eine Kulturplatte getropft und anschließend getrocknet, wodurch sich am Boden der Platte eine Gelschicht bildet. Anschließend wird eine Zellsuspension zu dem entstandenen Gel gegeben, das Wasser absorbiert und HYDROX 3D-Nanofasern bildet. Dieser Prozess führt dazu, dass die in den Nanofasern eingeschlossenen kultivierten Zellen aggregieren und dreidimensionale Zellcluster bilden. Durch Zugabe von überschüssigem Wasser wird die HYDROX-Nanofaserstruktur aufgebrochen, sodass sich nur die Zellcluster leicht gewinnen lassen.

Visualisierung des Zellkulturstatus durch metabolomische Analyse

Shimadzu entwickelt eine Technik zur Visualisierung des Zellkulturstatus und eine Parameteroptimierungstechnik mittels LC/MS/MS-Metabolomanalyse. Beispielsweise haben wir für die Antikörperproduktion mit CHO-Zelllinien einen Workflow für alle Schritte etabliert, d. h. Vorbehandlung, LC/MS/MS-Analyse, Datenanalyse und Metabolomanalyse. Wir entwickeln außerdem ein Tool zur detaillierteren Visualisierung des Kulturstatus, als dies mit herkömmlichen Kulturparametern möglich ist. Mit einem Tool zur objektiven Bestimmung des Kulturstatus wollen wir die Entwicklung fortschrittlicher Prozesse effizienter gestalten, beispielsweise durch die Überprüfung der Äquivalenz von Kulturparametereinstellungen bei der Optimierung und Skalierung von Kultivierungsprozessen.


