Shimadzu stellt auf der Mailänder Designwoche 2026 wissenschaftliche Kunstwerke zum Thema „In-Between Matter“ aus.
Die Shimadzu Corporation nahm im April an der Mailänder Designwoche 2026 teil und stellte dort das wissenschaftliche Kunstwerk „In-Between Matter“ aus, das in Zusammenarbeit mit dem Designstudio we+ (Tokio) entstanden ist.

Foto: Masaki Ogawa
Die Mailänder Designwoche bringt Kunst in jeden Winkel der Stadt
Die Mailänder Designwoche ist der Sammelbegriff für die weltweit größte internationale Möbelmesse, den Milano Salone (Salone del Mobile.Milano), und die parallel stattfindenden Fuorisalone-Veranstaltungen. Beide finden jedes Jahr im April in Mailand, Italien, statt. Zahlreiche Unternehmen und Designer aus aller Welt präsentieren dort Produkte und Kunstwerke, die ihre jeweiligen Technologien veranschaulichen.
Der diesjährige Mailänder Salone (21.–26. April) präsentierte 1.900 Aussteller aus 32 Ländern und lockte über 310.000 Besucher an. Die Besucherzahlen der Fuorisalone-Veranstaltungen wurden zwar noch nicht veröffentlicht, es wird jedoch geschätzt, dass die Mailänder Designwoche insgesamt rund eine Million Besucher verzeichnete. Die Fuorisalone-Veranstaltungen, an denen die Shimadzu Corporation teilnahm, fanden an verschiedenen Orten in Mailand statt, darunter Kunstmuseen, historische Gebäude und Universitäten, und verwandelten die gesamte Stadt in eine einzige Kunstfläche.
Wissenschaftliches Kunstwerk „Zwischen den Welten“
Film: Yuta Sawamura
Die Shimadzu Corporation nahm im Rahmen ihrer Bemühungen, das Interesse an Wissenschaft und Technologie zu fördern, an der Mailänder Designwoche teil. Dies ist ihre zweite Ausstellung nach „WONDER POWDER“ im Jahr 2024. Das Kunstwerk „In-Between Matter“ beschränkt sich nicht auf einen spezifischen Analysebereich, sondern konzentriert sich auf abstraktere wissenschaftliche Konzepte wie „Trennung“ und „die Grenzen der Materie“. Durch dieses wissenschaftliche Kunstwerk, das den Besuchern die Essenz analytischer und messtechnischer Technologie – nämlich die Frage „Was ist Analyse?“ – erfahrbar machte, wurden sie in die Welt der Wissenschaft eingeladen.

"Flüssigschnittstelle"
Das Werk, das am Stand von Shimadzu die größte Aufmerksamkeit erregte, war „Liquid Interface“. Sechzehn mit Wasser und Silikonöl gefüllte Behälter bewegen sich synchron und erzeugen jeweils ihre eigene „transparente Welle“. Dieses Werk, das die Schönheit des „Trennens“ thematisiert, zog die Blicke vieler Besucher auf sich, und zahlreiche Menschen blieben stehen, um mit ihren Mobiltelefonen Videos aufzunehmen.


„Chromatografie“: Getrennte Tintenfäden erzeugen sich verändernde Muster auf einer Keramikplatte.
„Chromatographie“ ermöglicht es Besuchern, in Echtzeit zu beobachten, wie sich schwarze, wasserbasierte Tinte in ein Farbspektrum aufspaltet. Dieses interaktive Kunstwerk wurde von der Papierchromatographie inspiriert, einer grundlegenden Trenntechnik, bei der Tinte mithilfe von Papier und Wasser getrennt wird. Ein Besucher beschrieb das Erlebnis so: „Zuzusehen, wie das Wasser die Farben transportierte, fühlte sich fast so an, als würde direkt vor meinen Augen ein Kunstwerk entstehen. Doch das Faszinierende daran ist, dass kein Künstler beteiligt ist – nur Physik und Wissenschaft.“
„Optische Rotation“ ist ein Werk, das auf der Fähigkeit von Zucker basiert, Licht zu verzerren. Wenn Licht durch einen mit Zuckerwasser gefüllten Zylinder nach oben dringt, wird jede Farbe (Wellenlänge) in einem anderen Winkel gedreht. Durch Drehen des Rädchens wird ein Polarisationsfilter verschoben, der nur bestimmtes Licht durchlässt und so die für den Betrachter sichtbaren Farben verändert.
„Partikelabsetzung“: Durch Drücken des Knopfes am Ständer werden zwei pulverförmige Mineralpigmente durch einen Zylinder nach oben befördert, wo sie sich vermischen. Mit der Zeit sinken die Partikel aufgrund ihrer unterschiedlichen Gewichte unterschiedlich schnell ab und bilden so natürlich geschichtete Farbverläufe.
Hinweis: Die Fotos im Abschnitt „Wissenschaftliche Kunstwerke: Zwischen den Welten“ wurden von Masaki Ogawa aufgenommen.
Kommentar des Verantwortlichen im Shimadzu Corporate Product Design Center

Mitglieder des Corporate Product Design Centers von Shimadzu und von we+. Nakagawa ist der zweite von links in der hinteren Reihe, und Takegawa ist der ganz rechts in der vorderen Reihe (beide vom Corporate Product Design Center).
Foto: Masaki Ogawa
Für unsere zweite Ausstellung auf der Mailänder Designwoche präsentierten wir die Ausstellung unter dem neuen Thema „Zwischen den Dingen“. Wir haben uns sehr gefreut, so viele Besucher begrüßen zu dürfen.
Wir haben diese Kunstwerke in der Hoffnung geschaffen, dass sie zukünftige Wissenschaftler inspirieren könnten. Während der gesamten Ausstellung erreichten uns viele tiefgründige Fragen nach dem „Warum?“, die den Kern der Exponate berührten. Da die Ausstellung im Nationalen Museum für Wissenschaft und Technologie Leonardo da Vinci stattfand, waren auch viele Kinder anwesend. Wir hoffen, dass wir die Neugierde wecken konnten – eine der wichtigsten Triebkräfte der Wissenschaft.


Der Titel dieses Kunstwerks, „In-Between Matter“, bedeutet wörtlich „zwischen Materie und Materie“. Dinge, die dazwischen existieren, sind überall um uns herum verborgen. Wir hoffen, dass jeder Besucher sein eigenes „In-Between Matter“ entdeckt. Unsere Forschung und unsere Aktivitäten werden auch weiterhin dazu beitragen, Wissenschaft und Technologie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Wir planen, dieses Kunstwerk zukünftig in Japan auszustellen. Besuchen Sie es doch einmal, wenn sich die Gelegenheit bietet.
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