1. September 2026

Zukünftige Möglichkeiten durch den Dialog zwischen Forschern erkunden
Seminar „Strategische F&E-Partner“ in den USA

In den letzten Jahren sahen sich Forscher mit zunehmend komplexen Herausforderungen konfrontiert, die von einzelnen Unternehmen oder Laboren nicht bewältigt werden können. Die Steigerung der Entwicklungseffizienz, die Automatisierung von Experimenten und die Implementierung neuer Analysetechnologien zum Wohle der Gesellschaft sind heute zentrale Anliegen der gesamten Forschungsgemeinschaft.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben sich Shimadzu Scientific Instruments, Inc. (SSI) mit Sitz in Columbia, Maryland, das in den USA das Geschäft von Shimadzu mit Analyse- und Messinstrumenten betreut, und BonneVille Labs zusammengetan. , mit Sitz in South San Francisco, Kalifornien, veranstaltete gemeinsam das Strategic R&D Partner Seminar.

Szene aus dem Seminar

Szene aus dem Seminar

 

Von einem Ort zur Präsentation von Technologien zu einem Ort, an dem wir gemeinsam die Zukunft gestalten

Dieses Seminar, das Ende April 2026 stattfand, unterschied sich von typischen Produkteinführungsseminaren. Es konzentrierte sich auf die Kerntechnologien von Shimadzu, darunter auch Technologien, die in den USA noch nicht kommerziell erhältlich sind, und bot die Möglichkeit, durch den Dialog mit Forschern, Unternehmen und Universitäten potenzielle Bereiche für zukünftige Kooperationen zu erkunden.

SSI-Präsident Patrick Fromal spricht zu den Teilnehmern

SSI-Präsident Patrick Fromal spricht zu den Teilnehmern

Neben Präsentationen zu Themen, die sich direkt mit Herausforderungen in Forschungseinrichtungen befassen, tauschten die Teilnehmenden in Networking-Sitzungen und Posterpräsentationen Ideen aus. Diese Diskussionen regten die Teilnehmenden dazu an, Fragen wie „Welchen Herausforderungen begegnen wir in unseren eigenen Laboren?“ und „Wo liegen die Möglichkeiten, neue Technologien einzuführen oder gemeinsame Forschungsprojekte durchzuführen?“ zu erörtern.

Das Seminar bot ein Forum zur Entwicklung neuer Partnerschaften und Forschungsmöglichkeiten mit dem Ziel, einen Dialog zu fördern, der zu zukünftigen Innovationen führen könnte, anstatt lediglich bestehende Technologien zu präsentieren.

Hirotaka Kuroda, Geschäftsbereich Zellen, Abteilung Diagnostikmanagement, Bereich Analytik- und Messinstrumente, Shimadzu Corporation, hielt ebenfalls einen Vortrag.

Hirotaka Kuroda, Geschäftsbereich Zelltechnik, Abteilung Diagnostikmanagement, Bereich Analytik- und Messinstrumente, Shimadzu Corporation, hielt einen Vortrag.
 

Das Shimadzu-Team, das das Seminar organisiert hat

Das Shimadzu-Team, das das Seminar organisiert hat

Präsentationen zu Technologien zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung der nächsten Generation

Vier weitere Präsentationen wurden von Experten gehalten, die an vorderster Front in Forschung und Entwicklung tätig sind. Zu den Themen gehörten Technologien und Initiativen zur Unterstützung der Forschung und Entwicklung der nächsten Generation, wie beispielsweise die Optimierung der Arzneimittelformulierung mithilfe von KI und Automatisierungstechnologien, Laborautomatisierung und neue Detektionstechnologien.

Die Präsentationen umfassten auch Fallstudien mit Flüssigkeitschromatographen der Shimadzu Corporation und der Forschungsdatenmanagement-Software LabSolutions Sync. Diese Beispiele zeigten, wie die Integration von Analysegeräten mit digitalen Technologien die Geschwindigkeit und Genauigkeit von Forschung und Entwicklung verbessern kann. Die Laborautomatisierung stieß bei den Teilnehmern auf besonders großes Interesse und wurde in angeregten Diskussionen als eine der zentralen Herausforderungen für moderne Forschungslabore hervorgehoben.

Präsentationsthemen und Referenten

Thema Lautsprecher
Automatisierte Plattform für die Entwicklung pharmazeutischer Formulierungen

Kenan Pandza, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung
(Persistente KI)

Kenan Pandza, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung (Persist AI)
Eine Vision, zwei Strategien: Integrierte und offene Plattform für die Laborautomatisierung

Andy Sasaki, Geschäftsführer, Forschungs- und Entwicklungszentrum (MD)
(Shimadzu Scientific Instruments)

Andy Sasaki, General Manager, R&D Center (MD) (Shimadzu Scientific Instruments)
Finden Sie die Nadel im Heuhaufen mit FAST-Fluoreszenzbildgebung

Jörg Martini, Assoc. Direktor
(SRI International)

Joerg Martini, stellvertretender Direktor (SRI International)
KI-gestützte Optimierung von Kulturmedien für Biopharmazeutika

Hirotaka Kuroda, leitender Forscher
(Shimadzu Corporation)

Hirotaka Kuroda, leitender Forscher (Shimadzu Corporation)

Die Präsentationen basierten auf der Idee, dass wir uns von einer Ära, in der einzelne Unternehmen innovative Technologien eigenständig entwickeln, hin zu einer Ära bewegen, in der neuer Wert durch die Zusammenarbeit mit Partnern geschaffen wird, die über vielfältige Technologien und Kenntnisse verfügen. Shimadzu hat bereits Produkte durch diese Art der Zusammenarbeit mit Kunden und Forschungseinrichtungen entwickelt. Das 2019 eingeführte überkritische Fluidchromatographiesystem Nexera UC Prep wurde in Zusammenarbeit mit Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen auf Grundlage der in der Wirkstoffforschung identifizierten Bedürfnisse entwickelt.

Durch die Anwendung der überkritischen Fluidchromatographie (SFC) zur Aufreinigung von Leitstrukturen in der Wirkstoffforschung trägt das System zu einer effizienteren Entwicklung neuer Medikamente bei. Zudem wird der Lösungsmittelverbrauch deutlich reduziert, wodurch die Umweltbelastung minimiert wird. In der frühen Entwicklungsphase arbeitete Shimadzu eng mit Kunden zusammen, um die Anforderungen an präparative SFC-Systeme im Labormaßstab zu ermitteln, die von den damals bestehenden Lösungen nicht ausreichend erfüllt wurden. Die Berücksichtigung dieses Feedbacks im Produkt trug dazu bei, das Entwicklungsrisiko zu senken, die Markteinführungszeit zu verkürzen und sicherzustellen, dass das System den Anforderungen realer Forschungsumgebungen gerecht wird.

SSI betrachtet dieses Seminar nicht als einmalige Veranstaltung, sondern als ersten Schritt einer langfristigen Initiative, um Einblicke in den F&E-Prozess zu gewinnen und diese in zukünftige Kooperationen und Produktentwicklungen einfließen zu lassen. Es wird gehofft, dass die neuen Ideen und Verbindungen, die aus dem Dialog zwischen Forschern entstehen, die Entwicklung von Analysetechnologien der nächsten Generation und Innovationen im Bereich der Lebenswissenschaften vorantreiben werden.

Ein neues Zentrum für gemeinsame Gestaltung

Im März 2026 gründete SSI das South San Francisco Lab an der US-Westküste als neues Forschungs- und Entwicklungszentrum. Die Umgebung beherbergt zahlreiche globale Pharmaunternehmen und Biotechnologie-Startups und ist daher eine Region mit besonders großem Interesse an fortschrittlichen Technologien und Produkten.

Szenen aus dem Labor
Szenen aus dem Labor

Szenen aus dem Labor

SSI hat bereits zuvor an seinem Hauptsitz in Maryland ein Innovationszentrum eingerichtet, in dem das Unternehmen an der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheitswesen, Lebensmittel und Umwelt arbeitet. In seinem 2024 eröffneten Forschungs- und Entwicklungszentrum führt das Unternehmen zudem gemeinsame Forschungsprojekte mit Kunden durch, bei denen Prototypen und neu entwickelte Produkte zum Einsatz kommen.

Mit der Eröffnung dieses neuen Standorts in South San Francisco, im Herzen des Life-Sciences-Ökosystems der US-Westküste, wollen wir unsere Fähigkeit, Kundenbedürfnisse zu erkennen und Analyse- und Messinstrumente zu entwickeln, weiter stärken. Dies wird die gemeinsame Forschung und die Entwicklung neuer Technologien, insbesondere in den Bereichen Pharma, Klinik und Energie, auf die wir uns traditionell konzentrieren, weiter beschleunigen.

Kommentar des Seminarveranstalters

Kyoko Watanabe (General Manager, Produktstrategie, Forschung & Entwicklung), SSI

Diese Veranstaltung diente nicht nur der Produktpräsentation, sondern auch dem tieferen Verständnis der Herausforderungen unserer Kunden und der gemeinsamen Entwicklung von Lösungen. Um die Mission des SSI-Forschungs- und Entwicklungszentrums – „Kundenorientierte Entwicklung“ – in die Praxis umzusetzen, wählten wir Präsentationsthemen, die gängige Herausforderungen von Forschungslaboren adressieren, darunter KI-gestützte Entwicklung und Automatisierung, Laborautomatisierung und neue Detektionstechnologien. Wir konzentrierten uns zudem auf Technologien in der Entwicklung sowie auf Beispiele ihrer potenziellen Anwendungen. Im Anschluss an das Seminar erreichten uns zahlreiche Anfragen für individuelle technische Beratungen und gemeinsame Forschungsprojekte, was uns ein sehr positives Feedback zur Veranstaltung bestätigte. Wir werden diese Bemühungen fortsetzen und unser Engagement für die Entwicklung neuer Produkte aus unserem Forschungs- und Entwicklungszentrum weiter stärken.

Für Forscher an der Spitze der Forschung und Entwicklung ist die Weiterentwicklung von Technologien nur ein Teil der Herausforderung. Immer häufiger rücken die Fragen in den Vordergrund, mit wem man zusammenarbeiten soll und welcher neue Mehrwert gemeinsam geschaffen werden kann. Das Seminar bot eine Plattform, um diesen kollaborativen Innovationsansatz zu erkunden. Derartige Dialoge generieren neue Ideen und Kooperationsmöglichkeiten, die es ermöglichen, bestehende Technologien weiterzuentwickeln und so letztendlich zur Entstehung neuer Produkte und Märkte zu führen.

SSI und die Shimadzu Corporation werden auch weiterhin die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie fördern und Menschen und Technologie zusammenbringen, um neue Werte für die Zukunft zu schaffen.

 

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