8. August 2025 | Neuigkeiten & Bekanntmachungen:
Veröffentlichung eines Partikelanalysesystems für Mikroplastik
Weltweit erste schnelle und genaue Messung von Partikelmasse und -volumen mit einem Infrarotmikroskop und einem Infrarot-/Raman-Mikroskop

AIMsight-Infrarotmikroskop, angeschlossen an ein IRXross-Fourier-Transformations-Infrarotspektrophotometer
Shimadzu bringt in Japan und international ein Partikelanalysesystem auf den Markt, das sich auf die Analyse von Mikroplastik im globalen Maßstab spezialisiert hat. Das System berechnet schnell die Anzahl, Fläche, Volumen, Masse und die Eigenschaften einzelner Mikroplastikpartikel anhand der Messergebnisse eines Infrarot- oder Infrarot-Raman-Mikroskops. Es ist das weltweit erste Analysegerät, das Masse und Volumen von Mikroplastik automatisch mit einem Infrarot- oder Infrarot-/Raman-Mikroskop bestimmen kann.
Dieses System basiert auf einem Infrarot-/Raman-Mikroskop oder einem Infrarotmikroskop und wird zusammen mit der zugehörigen Software „AMsolution“ verwendet, die zusätzlich ein neu entwickeltes Partikelanalyseprogramm enthält. Die theoretische Formel zur Berechnung von Masse und Volumen aus der gemessenen Partikelfläche basiert auf Forschungsarbeiten von Privatdozent Tomoya Kataoka an der Graduiertenschule für Naturwissenschaften und Ingenieurwesen der Universität Ehime *2.
Mikroplastik sind Kunststoffpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 5 mm, die durch Wellen oder ultraviolettes Licht in kleine Teile zerfallen. Wenn Organismen diese Partikel aufnehmen und in ihrem Körper anreichern, besteht die Sorge um deren Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem. Die Analyse verschiedener Daten zu Kunststoffpartikeln ist unerlässlich, um deren Verteilung zu verstehen. Das Infrarot-/Raman-Mikroskop „AIRsight“ ist das weltweit erste Mikroskopsystem, das Infrarot- und Raman-Spektroskopie kombiniert. Das Infrarotmikroskop „AIRsight“ kann automatisch Daten zu mikroskopischen Objekten messen, indem es die Reflexion und Transmission von mit Infrarotlicht bestrahlten Objekten untersucht. Diese Analysegeräte werden in den letzten Jahren nicht nur für die Schadstoffanalyse und Qualitätskontrolle in der Chemie, Elektronik, im Maschinenbau und im Transportwesen, sondern auch in der Mikroplastikforschung eingesetzt.
Shimadzu unterstützt seit einigen Jahren weltweit aktiv die Mikroplastikforschung mit einer breiten Produktpalette. Dazu gehören ein Fourier-Transformations-Infrarotspektrometer (FTIR) zur Unterscheidung verschiedener Kunststoffarten, ein Partikelbildgebungssystem zur Messung von Anzahl und Form der Kunststoffpartikel sowie das MAP-100, ein automatisches Probenvorbereitungsgerät für die Mikroplastikanalyse. Zukünftig werden wir dieses System in unser Portfolio aufnehmen und so einen Beitrag zu vielfältigen Umweltforschungsprojekten und Feldstudien leisten.
- *1 Hauptdurchmesser, Nebendurchmesser und Feret-Durchmesser
- *2 Die Masse von 4390 Plastikpartikeln, die an 35 Stellen in 17 Flüssen in Japan gesammelt wurden, wurde mit Hilfe einer Ultramikrowaage gemessen. Dabei wurde festgestellt, dass zwischen der Partikelmasse und der projizierten Fläche ein signifikanter geometrischer Zusammenhang besteht.
Geometrische Beziehung zwischen der projizierten Oberfläche und der Masse eines Kunststoffpartikels,
Tomoya Kataoka, Yota Iga, Rifqi Ahmad Baihaqi, Hadiyanto Hadiyanto und Yasuo Nihei,
Water Research, 261, 122061, doi: 10.1016/j.watres.2024.122061, 2024 (1. September).
https://research.ehime-u.ac.jp/post-1500/
Merkmale
1. Weltweit erste automatische Massen- und Volumenanalysefunktion
Die Anzahl, Fläche, das Volumen, die Masse und die Eigenschaften einzelner Mikroplastikpartikel lassen sich anhand chemischer Bilder *3, die mit Infrarot- und Infrarot-Raman-Mikroskopen aufgenommen wurden, in kurzer Zeit berechnen. Die automatische Massen- und Volumenanalyse ist die weltweit erste Software, die in Infrarot- und Infrarot-Raman-Mikroskopen integriert ist.
- *3 Stellt die Verteilung chemischer Substanzen dar, die mit Infrarotmikroskopen usw. ermittelt wurden.
2. Schnelle und genaue Partikelanalyse
Die höchste Stufe der Hochgeschwindigkeitskartierung in der Branche wird durch die Messung eines als partikelfrei eingestuften Bereichs mit einer einzigen Akkumulation erreicht. Bereiche mit Partikeln hingegen werden mehrfach akkumuliert, um die qualitative Genauigkeit der Kartierungsmessungen zu verbessern.
3. Die Spectrum Advisor-Funktion ist auch für Nicht-Experten einfach zu bedienen.
Die Fehlersuche erfolgt mithilfe von spezifischen Bedienelementen und Zubehörteilen des Infrarotmikroskops.
Durch den Vergleich des gemessenen Spektrums mit Referenzmessbeispielen werden Korrekturmaßnahmen vorgeschlagen. Partikelerkennung und -messung erfolgen automatisch, wodurch die Anwendung auch für erstmalige Analysen einfach ist.
Weitere Details finden Sie unter
AIMsight – Optionen


