Wir bei Shimadzu sind überzeugt, dass umweltbezogene Produktbelange den gesamten Produktlebenszyklus umfassen müssen – von der Material- und Teilebeschaffung bis zur Entsorgung. Um die Umweltauswirkungen unserer Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu minimieren, basieren unsere Produkte auf einer umweltschonenden Designpolitik.
Reduzierung der Umweltauswirkungen aller neuen Produkte
Alle neuen Produkte von Shimadzu werden so entwickelt, dass sie über ihren gesamten Produktlebenszyklus hinweg eine geringere Umweltbelastung aufweisen als Vorgängermodelle. Shimadzu hat die Umweltfreundlichkeit neuer Produkte als neues Kriterium für die Produktentwicklung eingeführt. Dabei wird umfassend bewertet, ob das Produkt energieeffizienter, kleiner, leichter ist und/oder über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg geringere CO₂-Emissionen verursacht. Auch mögliche Leistungsverbesserungen werden berücksichtigt.
Darüber hinaus haben wir Produktgestaltungsrichtlinien erstellt und Kriterien festgelegt, die zu berücksichtigen sind, wie z. B. eine längere Produktlebensdauer, weniger Verpackungsmaterial, Produktstandards und eine einfache Demontage zur Entsorgung, damit die an der Entwicklung und Gestaltung beteiligten Mitarbeiter sich ständig der Umweltfaktoren bewusst sind und diese in die Konstruktionen einbeziehen.

Bewertung von Produkten mittels Ökobilanz
Die Lebenszyklusanalyse (LCA) ist eine Methode zur Bewertung der Umweltauswirkungen von Produkten über verschiedene Phasen hinweg – vom Rohstoffabbau über Produktion, Vertrieb, Nutzung und Entsorgung bis hin zum Recycling. Die Auswertung der neuesten Modelle unserer energiedispersiven Röntgenfluoreszenzspektrometer (EDX), die als Eco-Label-Produkte zertifiziert sind, ergab, dass sie neben einer Energieeinsparung von 44 % gegenüber herkömmlichen Modellen keinen flüssigen Stickstoff benötigen, klein und leicht sind und somit eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um 55 % erreichen. Wir werden die Produktbewertung mittels LCA fortsetzen und zukünftig umweltbewusste Produkte mit verbesserter Umweltbilanz anbieten.

Beschaffungspolitik und umweltfreundliche Beschaffung
Die in Shimadzu-Produkten verwendeten Materialien werden mithilfe eines Lieferkettenmanagementsystems beschafft, das auf den Aufbau starker Partnerschaften mit Lieferanten innerhalb und außerhalb Japans abzielt. Dies fördert ein tieferes gegenseitiges Verständnis und ermöglicht die Entwicklung einer Beziehung, in der beide Seiten wachsen und sich weiterentwickeln können.
Einhaltung verschiedener Gesetze und Vorschriften
Antwort auf Vorschriften bezüglich in Produkten enthaltener chemischer Stoffe
Seit Juli 2014 gilt die RoHS-Richtlinie* ¹ für Analyse- und Messgeräte sowie Medizinprodukte. Shimadzu liefert bereits RoHS-konforme Produkte in europäische Länder. Um die Einhaltung der Richtlinie zu gewährleisten, beschaffen wir Materialien nach den Standards für umweltfreundliche Beschaffung, bewerten die Managementbedingungen der Lieferkette durch Vor-Ort-Inspektionen und führen freiwillige Analysen der beschafften Materialien mit Analyse- und Messgeräten durch. Darüber hinaus arbeiten wir mit unseren Geschäftspartnern in Beratungsgesprächen und Dialogen zusammen, um die Qualität der gesamten Lieferkette sicherzustellen. Angesichts der verschärften Durchsetzung der RoHS-Richtlinie und der REACH-Verordnung* ² etablieren wir ein System zum Management chemischer Substanzen, um die in unseren Produkten enthaltenen chemischen Substanzen detailliert zu identifizieren und zu verwalten und so die Umweltbelastung weiter zu reduzieren.
Damit diese Bemühungen erfolgreich sind, ist eine umweltfreundliche Beschaffung, also der bevorzugte Kauf von Materialien mit geringerer Umweltbelastung, unerlässlich. Diese basiert auf einer engeren Partnerschaft mit in- und ausländischen Lieferanten. Shimadzu wird eine gute Geschäftsbeziehung aufbauen, durch die beide Parteien wachsen und sich weiterentwickeln können.
- *1. RoHS: EU-Richtlinie zur Beschränkung bestimmter gefährlicher Stoffe (2011/65/EU)
- *2. Die Verordnung über die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien, die am 1. Juni 2007 in Kraft trat



